Klarstellung: Ein Skandal in Politik und ORF

Bei der Aufdeckung dieses Skandals ging es mir nie um den persönlichen
Angriff auf Personen, sondern immer um den Einsatz für die Anliegen von
Menschen mit Behinderung.
Es geht mir darum, dass man Schwerstbehinderte in der Öffentlichkeit
wenigstens zu Wort kommen lässt.
In den beiden Gesprächen, die ich mit Landesrat Schrittwieser führte,
erlebte ich ihn als einen durchaus bemühten, sozial gesinnten Menschen.
Positiv rechne ich ihm auch an, dass er trotz der ersten Einzementierung -
nichts am Budget mehr zu ändern - sich doch noch bewegen ließ,
Verbesserungen für Menschen mit Behinderung zuzulassen.
Leider ist er aber ein Repräsentant einer überholten, politischen Kultur in
unserem Land.
Man kann im ORF nicht intervenieren eine Sendung abzusetzen, in der
Schwerstbehinderte und deren Mütter zu Wort kommen, nur weil man selbst
unvorteilhaft ins Bild kommt!!!
Man kann sich dieser politischen Intervention im ORF nicht beugen!!!
Hier übte die Seilschaft einer Partei ihre Macht aus. Uns geht es aber in
keinerlei Weise um Parteipolitik. Ich betone, dass die Solidarregion Weiz
parteipolitisch völlig unabhängig ist.
Festhalten möchte ich, dass mir für meine Behauptung, dass es sich um eine
politische Intervention gehandelt hat, Beweise vorliegen.
Besonders wichtig ist mir, dass die Redakteurin des Beitrags jetzt nicht
irgendwelchen Repressalien ausgesetzt wird. Sie hat sich für die
Ausstrahlung des ganzen Beitrags mit Leidenschaft eingesetzt. Sollte dies
geschehen, wird auch dies glasklar aufgedeckt werden.
Mag. Fery Berger
Sprecher der Solidarregion Weiz
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