Solidarpreisverleihung 2012
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Gemeinsam, regional, wirtschaftlich, nachhaltig und sozial war dabei das große Thema. Die Teilnahme zur Solidarpreisverleihung 2012 war einfach: ein bisschen Ideenreichtum, Kreativität und Mut aktiv zu werden um die Region wirtschaftlich zu stärken. Ein Fragebogen zum Ausfüllen und eine soziale Kampagne ohne monetären Hintergrund…In Wirklichkeit waren auch heuer, bei der 5. Verleihung zum Solidarpreis seit dem Jahr 2008, wieder alle eingereichten Projekte und Beteiligten die Gewinner. Diesmal fand die Auszeichnung der Sieger in Krottendorf im Garten der Generationen statt. Folgende Kriterien mussten dabei teilweise oder ganz erfüllt werden: Stärkung des gerechten Zusammenhaltens der Menschen in unserer Region, Schaffen von Bewusstsein für globale Zusammenhänge und regionale Chancen, Verbreitung von alternativen Ideen und konkrete Vorschläge für soziale, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in unserer Region und Beitrag zu einer gerechteren Welt. Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung für die Arbeit welche die Mitglieder leisten und zeigt gleichzeitig, dass man auf dem richtigen Weg ist. Den Mitwirkenden waren die Spannung an diesem Abend sowie die Anteilnahme und der Eifer sichtlich anzumerken. Margit Strobl und Andreas Rath von der Solidarregion begleiteten ihre Gäste gelungen durch den Abend. Zuvor gab es noch einen interessanten Vortrag über „Geld und Schulden“ von Unternehmensberaterin Mag. Verena Florian. Musikalisch umrahmt wurde das ganze Programm von der Gruppe „Quea Ummi“.  In der Kategorie 1 (Einzelpersonen oder Familien unserer Region) war der Gleisdorfer Weltladen-Gründer Wolfgang Seereiter der große Sieger. Als Solidarbetriebe wurden die Firma Gartenparadies Painer aus Eggersdorf gekürt sowie die Firma Weitzer Parkett aus Weiz und die Firma Nah & Frisch Höfler aus Egelsdorf. Den Preisträger für die Kategorie 2 (Schulen, Fachhochschulen, Universitäten) erhielt ein gemeinsames Schulprojekt der HAK und HTL Weiz, wo man sich mit dem Thema Migration beschäftigte.In der Kategorie 3 (Unternehmungen, Vereine, Institutionen, Gesinnungsgemeinschaften) ergatterte die Chance B den großen Solidarpreis. Ausschlaggebend war hier der zertifizierte soziale Biobauernhof welcher in der Gemeinde Labuch von der Institution geführt wird. Aber auch eine Preisträgerin für das Lebenswerk wurde auserwählt, so erhielt Maria Karl aus Gleisdorf eine bewegende Lobrede von Monika Bertsch. Sie wurde für die Schafwollverarbeitung in der Region und den heimischen Sojaanbau geehrt.